ATEMARBEIT/QIGONG

»Die Zelle ist eine mit Energie betriebene Maschine. Man kann sich ihr daher entweder durch die Untersuchung der Materie oder der Energie nähern. In jeder Kultur und medizinischen Tradition vor der unseren heilte man, indem man Energie bewegte«.

(Albert Szent-Györgyi, Nobelpreisträger in Medizin 1937)

Atemarbeit & Qigong

Klinische Atemtherapie, Qigong und moderne Perspektiven auf Atmung und autonomes Nervensystem

Atemarbeit und Qigong begleiten meine berufliche Arbeit seit vielen Jahrzehnten. Als klinische Atemtherapeutin, Qigonglehrerin und körperorientiert arbeitende Therapeutin verbinde ich klinische Erfahrung mit langjähriger eigener Praxis und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Atemtraditionen.

Mich interessieren die Zusammenhänge zwischen Atmung, Körperwahrnehmung, Stressregulation und autonomem Nervensystem. Meine Arbeit verbindet praktische Erfahrung mit aktuellen wissenschaftlichen und fachlichen Perspektiven.

Ein weiterer Teil meiner langjährigen Auseinandersetzung mit Atemarbeit sind Atemtechniken verschiedener kultureller Traditionen, darunter auch Atemübungen aus dem tibetischen Yoga. Diese Erfahrungen fließen heute undogmatisch und ohne Bindung an eine bestimmte Weltanschauung in meine körperorientierte Arbeit ein.

Atemarbeit – den Atem als Zugang zum Körper erfahren

Atmung ist unmittelbar mit unserem körperlichen Erleben verbunden. Sie verändert sich beispielsweise bei Anspannung, Stress, Angst, Konzentration, Bewegung und Entspannung.

In meiner Arbeit geht es deshalb nicht darum, eine bestimmte Atemtechnik perfekt auszuführen. Vielmehr geht es darum, dass meine Klienten lernen, den eigenen Atem wahrzunehmen, körperliche Zusammenhänge zu verstehen und ihre individuelle Möglichkeiten der Stress-Regulation entdecken.

Je nach Anliegen können sanfte Atemübungen, Körperwahrnehmung, Bewegung, Qigong und weitere körperorientierte Methoden miteinander verbunden werden.

Dabei steht immer der einzelne Mensch im Mittelpunkt.

Qigong – rund 40 Jahre Erfahrung

Qigong begleitet meine eigene Arbeit seit rund 40 Jahren. Über 17 Jahre war ich außerdem in der Ausbildung von Qigong-Übungsleitern bei der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng tätig.

Qigong verbindet Bewegung, Atmung, Körperwahrnehmung und Aufmerksamkeit. In meiner Arbeit nutze ich Qigong nicht als starres Übungssystem, sondern als körperorientierten Zugang zu mehr Stabilität und Kraft. Alle Übungen können individuell angepasst werden.

Meine langjährige Beschäftigung mit Qigong hat meinen Blick dafür geschärft, wie unterschiedlich Menschen über Bewegung, Atmung und Körperwahrnehmung Zugang zu sich selbst finden können.

Atemtechniken verschiedener Kulturen

Über viele Jahre habe ich mich mit Atemtechniken und Atemtraditionen unterschiedlicher Kulturen beschäftigt. Dazu gehören auch Atemübungen aus dem tibetischen Yoga.

Dabei interessiert mich weniger die Übernahme eines vollständigen traditionellen Systems als die praktische Erfahrung damit, wie Atmung, Bewegung, Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung miteinander verbunden werden können.

Diese Erfahrungen fließen heute in einen undogmatischen, körperorientierten Ansatz ein.

Atmung, Stressregulation und das autonome Nervensystem

Ein weiterer Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit ist die Verbindung von Atmung, Stress und autonomem Nervensystem.

Das autonome Nervensystem reguliert zahlreiche körperliche Prozesse, ohne dass wir sie willentlich steuern müssen. Die Atmung nimmt dabei eine besondere Stellung ein: Sie läuft überwiegend automatisch ab und kann gleichzeitig bewusst wahrgenommen und trainiert werden.

Diese Verbindung macht den Atem zu einem wichtigen Zugang für die körperorientierte Arbeit mit Stress, Anspannung, Körperwahrnehmung und Regulation.

Ich beschäftige mich deshalb sowohl mit den physiologischen Grundlagen der Atmung als auch mit aktuellen Forschungsansätzen und fachlichen Diskussionen rund um das autonome Nervensystem.

Polyvagal-Theorie und aktuelle Fachdiskussion

Zu meiner fachlichen Auseinandersetzung gehören auch die Polyvagal-Theorie und die wissenschaftliche Diskussion über ihre Modelle und Anwendungen.

Dabei ist mir eine differenzierte Betrachtung wichtig: Wissenschaftliche Erkenntnisse, theoretische Modelle und praktische Erfahrungen sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Mich interessiert insbesondere die Frage, wie wir die Verbindung von Körper, Atmung, Stress und innerem Erleben besser verstehen können – und welche Erkenntnisse sich daraus sinnvoll für die praktische Arbeit ableiten lassen.

Atemarbeit ohne starres System

Meine Arbeit ist methodenübergreifend und individuell.

Ich folge keinem festen Atemprogramm und vermittle Atemtarbeit nicht als esoterisches oder weltanschauliches System. Vielmehr verbinde ich meine Erfahrung aus medizinisch fundierter, klinischer Atemtherapie, Neurologie, Qigong, Körperarbeit und Psychotherapie mit den jeweiligen Bedürfnissen des Menschen.

Dabei können Atemübungen, Qigong, Bewegung, Körperwahrnehmung und psychotherapeutische Elemente miteinander verbunden werden.

Der Atem ist dabei nicht das Ziel, sondern ein möglicher Weg zu mehr Selbstregulation und einem besseren Verständnis der eigenen inneren Prozesse.

Meine klinische Erfahrung umfasst auch die Atemtherapie bei Menschen mit Erkrankungen wie Asthma oder COPD. Diese medizinisch-therapeutische Erfahrung gehört zu meinem fachlichen Hintergrund, steht jedoch nicht im Mittelpunkt meines heutigen freiberuflichen Angebots.

Mein fachlicher Ansatz

Klinische Atemtherapie · Atemarbeit · Qigong · Körperarbeit · Atemtechniken verschiedener Kulturen · tibetisches Yoga · autonomes Nervensystem · Stressregulation · individuelle Methodenwahl

ORGANISATORISCHES ZU DEN LEISTUNGSANGEBOTEN

ANGEBOTE FÜR INDIVIDUEN

Qigong-Einzeltraining kann sehr gut auch online durchgeführt werden.

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1. Onlinegruppen

Regelmäßig finden online Qigongtrainings-Kurse statt, an denen Sie teilnehmen können. Schauen Sie bitte hier nach Terminen. Oder sprechen Sie mich an.

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